Gefäße – Metall Kunststoffe

By | November 14, 2017

Metall

Tröge und Schalen aus Metall aller Art sind nicht ohne Probleme. Giftige Substanzen können bei Befeuchtung frei werden und den Pflanzen schaden. Deshalb werden Kupfer-, Zink- und Aluminiumgefäße am einfachsten mit einer Folie ausgekleidet. Da diese Gefäße selten durchlöchert sind, benötigt man auch hier eine starke Dränageschicht.

Kunststoffe

Im Zeitalter des Kunststoffes gibt es kaum eine Form, die nicht aus den verschiedenen Kunststoffarten hergestellt werden kann.
Man unterscheidet zunächst einmal die Schaumstoffe, die auch zu Gefäßen verarbeitet werden. Styroporkästen sind zwar leicht, aber sehr brüchig und daher nicht zu empfehlen.
Besser sind Gefäße aus Polyurethanschaum, die wesentlich haltbarer sind und auch schon als Holzimitation zu haben sind. Aber das ist eine Geschmacksfrage. Weitaus verbreiteter sind die Gefäße aus schlagfestem Polystyrol und Kästen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Formen und Farben sind vielfältig und passen nicht überall hin. Grundsätzlich sollte man UV- stabilisierte Behälter verwenden, sonst bleichen die Farben aus, und die Gefäße werden nach einiger Zeit spröde. Sie vertragen auf die Dauer auch keine große Hitze (sonnige Terrasse mit heller Wand oder auch Gartengrill!).

Kunststoffgefäße sind nicht porös, Abzugslöcher also dringend notwendig. Die hier verwendeten Erdsubstrate müssen mehr Gerüststoffe (Sand, Splitt usw.) enthalten als sonst. Die Wurzeln benötigen einen belüfteten, durchlässigen Boden zur Entwicklung. Für Balkonkästen gilt auch hier der Satz: Je breiter das Gefäß, um so besser ist das Wachstum.

Andere Materialien

Man beobachtet sehr häufig, daß beim Auffinden von Pflanzbehältern der Phantasie kaum Grenzen gesetzt sind. Ein bepflanzter Weidenkorb kann zum Beispiel sehr dekorativ wirken. Von bepflanzten Schubkarren, Milchkannen, Autoreifen oder sogar ganzen Autos sollte man aber absehen. Dafür eignen sich eine ganze Reihe von Materialien zur Verwendung als bepflanzte Ampeln.

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