Tongefäße Keramik Glas

By | November 14, 2017

Tongefäße

Die früher vielfach verwendeten Tontöpfe mußten bei der Pflanzenanzucht weitgehend den Plastiktöpfen weichen. Tontöpfe und Schalen sind schwerer, leichter zerbrechlich, haben aber doch eine Reihe von Vorteilen. Da sie unglasiert sind, kann überschüssiges Wasser durch die Seitenwand diffundieren, auch wird den Wurzeln dadurch Luft zugeführt. Allerdings besteht andererseits auch die Gefahr der Austrocknung. Bei der Anzucht von Jungpflanzen werden Tontöpfe deshalb gerne in Erde eingesenkt.

Größere Tongefäße gibt es in den verschiedensten Formen. Oft sind sie mit Ornamenten geschmückt oder mit Bändern verziert. Dazu gehören die sogenannten Florentiner Terrakottagefäße, die zu regelmäßig angelegten Gärten hervorragend passen. »Erdbeertöpfe« haben mehrere tassenartige Behälter, in die man Erdbeerpflanzen setzen kann. Wer Glück hat, kennt vielleicht einen Töpfer, der nach eigenen Entwürfen Tongefäße herstellt. Vor der Bepflanzung sollten Tongefäße einige Stunden in Wasser gestellt werden. Sie saugen sich dabei mit Wasser voll, das sie sonst der Erde und damit der Pflanze entzogen hätten.

Keramik

Glasierte Tongefäße bezeichnet man als Keramik. Diese Gefäße sind wasserundurchlässig. Sie eignen sich gut als Übertöpfe für Hydrokulturen. Will man aber Keramikschalen für Bepflanzungen verwenden, muß man die Gefäße zu einem Drittel mit Blähton oder ähnlichem Material füllen, da sie meist keine Abzugslöcher haben.

Glas

Dasselbe gilt für Glasgefäße, denn auch hier kann kein Wasser entweichen. Enghalsige Glaskolben bieten aber die Möglichkeit, im Zimmer einen Flaschengarten zu halten. Es ist eine hübsche Beschäftigung, wenn man mit geschickten Händen und speziellem Besteck einen Glaskolben bepflanzt und nach dem Angießen praktisch kein Wasser mehr dazugeben muß, weil durch den engen Flaschenhals kaum Verdunstungsverluste auftreten.

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