Aechmea – Lanzenrosette

By | Juni 21, 2017

AECHMEE; LANZENROSETTE

Aechmea fasciäta (Lindl.) Bak.

Familie: Ananasgewächse – Bromeliäceae

Name: Aechmea (f.) von aichme griech. = Lanzenspitze (lt. W. Richter erhielt die Gattung diesen Namen, weil bei Ae. paniculäta die rot gefärbten Hochblätter des Blütenstandes in einer Spitze auslaufen); fasciätus, -a, -um lat. — gebändert (fäscia = Binde, Band; bezieht sich auf silbergraue Querbänder der Blätter). „Lanzenrosette“, da die länglichen Blätter rosettenförmig angeordnet sind.

Herkunft: Brasilien, als Aufsitzer (Epiphyt) periodisch trockener Tropenwälder lebend.

Blütezeit: Juli bis September.

Aufzucht: Durch Abtrennen der Seitensprosse oder „Kindel“; Massenanzucht in Spezialgärtnereien durch Aussaat.

Pflegeansprüche: Die Pflanzen benötigen stets einen hellen Standort und im Sommer reichliche Boden- und Luftfeuchtigkeit (in den trichterförmigen Blattrosetten soll dann immer etwas Wasser stehen!) Während der Ruhezeit im Winter sind auch volles Licht bei mäßiger Feuchtigkeit und Temperaturen von 12 bis 15 °C erforderlich. Etwas Schatten während der Knospenentwicklung begünstigt die Bildung leuchtend rosa gefärbter Hochblätter. Die in ihrer Heimat epiphytisch lebenden Pflanzen benötigen nur kleine Töpfe, da die Wurzeln kaum Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Als Pflanzsubstrat ist grobe Lauberde, Torfmull und Sumpfmoos (Sphagnum) geeignet.

Besonderes: Die Gebänderte Lanzenrosette ist wohl die beliebteste und am weitesten verbreitete Bromelie, da sie bereits durch ihre hell-gebänderten Blätter sehr dekorativ wirkt. Ihr Schmuckwert wird durch den ansehnlichen, kopfförmigen Blütenstand mit rosa gefärbten Hochblättern und aufrechtem, dicht weißwolligem Schaft noch erhöht. Die Blütenstände halten sich an der Pflanze 3 bis 6 Monate lang. Infolge ihres natürlichen Vorkommens in Gebieten mit ausgedehnter Trockenzeit gedeiht das schöne Ananasgewächs auch in Räumen mit geringer Luftfeuchtigkeit sehr gut. Mit der Blüte wird das Leben der Pflanze beendet, doch haben sich meist schon Seitensprosse gebildet, die im Laufe eines Jahres zu blühfähigen Pflanzen heranwachsen. Will man diese „Kindel“ zur Vermehrung benutzen, dann darf man sie erst abtrennen, wenn sie bereits eine Rosette mit mehreren Blättern gebildet haben. Zum Eintopfen verwendet man die oben angegebene „Epiphyten-Kompost“-Mischung. Viel Licht, wechselnde Luftfeuchtigkeit (im Sommer feuchter, im Winter trockener) und Temperaturen, die nicht längere Zeit unter + 12 °C gehen, ermöglichen ein gutgs Gedeihen der Pflanze. Aechmea fasciäta als Zimmerpflanze ist im Hydroziertopf gut haltbar.

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