Neuanlage eines Kleingartens

By | September 20, 2017

Neuanlage eines Kleingartens. Wenn ein Kleingärtner in einer neuen Anlage eine Parzelle erhält, schlägt er am besten an den vier Ecken Pfähle ein und erkennt damit deutlich die Größe der Parzelle, sein künftiges Betätigungsfeld. Viel Arbeit ist zu leisten; aber nichts soll doppelt oder unnötig geschehen. Gut ist es, wenn jetzt schon ein detaillierter Plan vorliegt, der zeigt, wie der Garten einmal aussehen soll. Aus den Abbildungen ist ersichtlich, wie man folgerichtig vorgeht.

Nachdem als erstes der Standort der Laube und der Verlauf des Eingangsweges abgesteckt worden sind, werden die Flächen geebnet; man nutzt sie als Sammelplatz für Unrat. Daneben wird eine Stelle für alle organischen Abfälle ausgesucht. Dann planiert man die gesamte Gartenfläche grob, d. h. kleine Erhebungen werden abgetragen und Vertiefungen damit aufgefüllt. Eine erste Fläche wird tief umgearbeitet, am besten rigolt; hier sät man Lupinen aus. Im Herbst pflanzt man die Obstbäume und die Hecke am Hauptweg und setzt Zaun und Tor.

Im zweiten Jahr wird die Bodenbearbeitung fortgesetzt. Frühbeetkastenanlage und Schöpfbecken werden aufgestellt. Mitte Juli kommen die Erdbeeren auf die im ersten Jahr rigolte Fläche. Danach wird im Herbst die Obstpflanzung durch Beerenobststräucher ergänzt.

Spätestens im dritten Jahr werden die Bauarbeiten an der Laube abgeschlossen. Der Eingangsweg wird befestigt und seitlich mit Blumen bepflanzt.

Etappen der Neuanlage

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