Drei praktische Systeme für Einbauschränke

By | April 13, 2016

Schrank einrichten? Kein Problem!  Ein paar Fachböden und eine Kleiderstange sind oft nicht genug. Bei Einbauschränken hat man viele Möglichkeiten, Platz zu schaffen. Normale Kleiderschränke haben eine feste Inneneinrichtung, die sich nur wenig verändern und damit den individuellen Anforderungen nur bedingt anpassen läßt. Anders ist das bei den drei Systemen, die wir hier vorstellen. Sie sind im höchsten Maße variabel und besonders gut geeignet für Einbauschränke von Wand zu Wand, aber auch für begehbare Schränke. Wie Sie eine Front aus Gleittüren davor praktisch und einfach selber bauen können und das sogar unter Dachschrägen.

Klassisches System mit Schienen und Trägern
Geschlitzte Wandschienen und mit Doppelnasen versehene Träger sind die Hauptbestandteile des ElementSystems. Schienen gibt es in Längen von 50 bis 250 cm und Träger für Regalböden von 10 bis 60 cm Tiefe. Die Böden werden auf den Trägern durch kleine Nasen gehalten oder bei abgewinkelten Trägern mit ihnen verschraubt. Zum Aufhängen von Kleiderbügeln gibt es Ovalrohre und Spezialträger, mit denen die Rohre im richtigen Abstand von der Wand angebracht werden können. Kunststoffummantelte Drahtkörbe für Wäsche, Kleinteile und Schuhe kann man in die Schienen oder in spezielle Träger einhängen. Ein preiswertes System, das für jeden Schrank geeignet und in vielen Baumärkten zu haben ist.

Innenschrankbausatz mit Anbaumöglichkeit
Kernstück des Roland-Systems ist ein Regal, das als Bausatz  geliefert wird. Das 217 cm hohe und 38 cm tiefe Regal kann durch sechs Böden unterteilt werden, dazu gibt’s zwei Schubkästen, die in beliebiger Höhe eingesetzt werden können. Die Regalbreite: 42 cm.
Die drei mitgelieferten Kleiderstangen kann man mit Lagern an den Regalaußenwänden und den angrenzenden Raumwänden – gegebenenfalls gekürzt – befestigen. Ist der Raum von Wand zu Wand größer als 240 cm, stellt man einen zweiten Innenschrank auf und bringt auch zwischen den beiden Regalen Stangen für weitere Bügel an. Prospektmaterial und Händlerliste beim Roland-System-Kunden-service.

Richtig planen, gezielt kaufen – Machen Sie sich vom verfügbaren Schrankraum eine maßstabsgetreue Skizze und nehmen Sie die Aufteilung schon einmal auf dem Papier vor. Rechnen Sie aus, wieviel Kleiderstangenlänge Sie benötigen, welche Höhe erforderlich ist (für Hemden, Jacken reicht die Hälfte der Höhe für Mäntel und Kleider) und wieviel Regalfläche Sie brauchen. Tiefe Böden können doppelt genutzt werden, geringe Bordabstände lassen eine übersichtliche Aufteilung zu. Rechnen Sie dann die nötige Menge an Einbauteilen aus und kaufen Sie lieber nach als zuviel.

Rundstahl als stabiles Baumaterial
Ein umfangreiches Sortiment aus Gittern, Körben und Bauelementen läßt beim Clair-son-System keine Wünsche offen. Es gibt Schrankeinbausätze für Breiten von 150 bis 300 cm. Mehrere dieser Einbausätze lassen sich einfach aneinanderreihen. Außerdem gibt es eine große Zahl von Einzelteilen, aus denen man individuelle Lösungen kombinieren kann. Es werden Rollwagen mit Körben als Schubkästen, Drahtborde, Trenngitter, Eckregale und Körbe in diversen Abmessungen angeboten. Einfache Wandregale mit geringer Tiefe nutzen den Platz an Innenseiten von Türen oder sie füllen schmale Zwischenräume aus. Mit besonderen Beschlägen, die mit zum Lieferumfang gehören, lassen sich die Teile einfach und sicher an der Wand oder an Schrankseiten befestigen. Bohr- und Montageschablonen helfen, die richtigen Punkte für die Dübelbohrungen festzulegen. Ergänzt wird das aus den USA stammende System durch Krawatten- und Gürtelhalter, Schuhregale und Kleiderständer auf Rollen. Das Clairson-System führen diverse Obi-Märkte und ausgewählte Fachhändler.

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