Leichtbauwände in Systembauweise – Metallständer und Gipsbauplatten vol.3

By | April 13, 2016

Leichtbauwände in Systembauweise 3Türöffnung und Zarge
Die Platten über der Tür werden versetzt und beidseitig überlappend angeordnet, so daß im Bereich des Türsturzes auf dem Türpfosten keine durchlaufende Fuge entsteht. Holzzargen werden mit Montageschaum geklebt. Geschweißte Stahlzargen werden mit den Befestigungsbügeln vor der Beplankung und dem Einfüllen der Dämmung mit dem CW-Ständerprofil kraftschlüssig verschraubt. Weiterhin gibt es dreiteilige, oberflächenfertig lackierte Stahlschnellbauzargen, die nach der Beplankung und Oberflächenbehandlung aufgesetzt werden.

Steckdosen und Schalter
Die Einbauöffnungen der Unterputzdosen werden mit einem speziellen Dosenschneider geschnitten. Die Kunststoffgehäuse haben ausgearbeitete Passerkragen: Diese schließen bündig mit der Gipskartonplatte ab. Andersformatige Durchbrüche, ob eckig oder rund, sind schnell mit dem Stichling herausgearbeitet. Eventuelle Ausbrüche an der Schnittkante sind mit Füllspachtel zu bestreichen, damit ein dichter Sitz des Anschlusses gewährleistet ist. In den Ständern die vorgestanzten Öffnungen für die Durchführung von Kabelsträngen ausschlagen.

Sturzprofil auf Türbreite zuschneiden, ausrichten und mit Klebeband fixieren. Zur weiteren Stabilisierung können Sie Kanthölzer in die Türpfostenprofile schrauben. Türzarge in die fertige Türöffnung einstellen und mit Montageschaum fixieren. Zwischengesetzte Spreizen verhindern, daß expandierender Schaum die Zarge verzieht.

Alle Öffnungen für Steckdosen oder Sanitärinstallationen möglichst ausschneiden, bevor die Gipskartonplatten auf das Ständerwerk geschraubt werden. Die Hohlwanddosen für Lichtschalter und Steckdosen in die Aussparungen setzen und mit Spreizkrallen sichern. Unsaubere Ränder mit Füllspachtel angleichen.

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