Neue Ideen für Regale – Holz und Glas zweimal genial kombiniert

By | März 8, 2016

Drewno i szkło regalGlas im Möbelbau, das gab’s schon immer. Aber wenn es auf so faszinierende Weise mit Holz kombiniert wird wie in unseren zwei Entwürfen, dann werden’s Meisterstücke oder: Möbel Marke Eigenbau im besten Sinn.

Glas ist ein außergewöhnlicher Werkstoff, vor allem: außergewöhnlich schön. Glasplatten sind transparent und sie wirken schwerelos. In ihren Kanten bricht sich Lieht, sie reflektieren und schillern -ein ideales Material für den Möbelbau seit jeher.
In unseren Entwürfen kommen diese Vorzüge richtig zum Tragen. Ganz wortwörtlich, indem wir Glasplatten als Regalböden eingesetzt haben. Zum anderen wirken die Glasplatten, im ersten Entwurf strukturiertes Industrieglas mit U-Profil, im zweiten Vorschlag 8 mm starkes Klarglas mit geschliffener Kante, enorm elegant.
Die Raffinesse liegt aber im Materialmix: Mit Holz und Glas zusammen sehen die Regale richtig edel und modern aus. Doch das ist nicht alles. Das beste an unseren Entwürfen: Solche Regale bekommen sie nirgendwo gekauft – zwei echte Fälle für Selbermacher. Die Glasplatten sind dabei noch das geringste Bauproblem: Sie werden einfach im Glashandel bestellt, dort nach den individuellen Maßvorgaben zugeschnitten und auf Wunsch geschliffen.
Den Clou und die handwerklichen Herausforderungen bilden die Befestigungen: Alurohre sind die Träger in Vorschlag 1. Sie bilden zusätzlich ein reizvolles Baudetail. Beim zweiten Entwurf sind die Plattenträger hinter einer Holzwand verborgen: Raffinierter kann man eine Aufhängung nicht gestalten!

MDF wird zu Stein: Das geht am besten mit der Universalfräse

Die Glasböden aus U-Glas legen Sie auf Alurohre – ganz einfach. Interessant wird es beim Regalstollen: Die steinähnliche Wirkung erzeugen Sie mit einem Sprühlack von Fleckstone (z. B. in Obi-Märk-ten erhältlich). Er liefert grau oder farbig melierte Oberflächen, die nicht spiegelglatt, sondern leicht genarbt sind.
Die Form des Stollens haben wir aus 19 mm dicker MDF-Platte gebaut. Die Vorder- und Oberkanten der Stollenseiten sind mit der Stichsäge in unregelmäßige Formen geschnitten und nach dem Einleimen der Zwischenstücke mit einer Universalfräse weiter bearbeitet worden – bis sie aussahen wie die Bruchkanten von.

Die grobe Kontur der beiden Stollenseiten wird mit der Stichsäge gesägt. Die Platten zusammenspannen und gemeinsam bearbeiten.
Die Aufnahmen für die Rohre mit einem 25-mm-Forstnerbohrer bohren. Das Bohrmobil sorgt für exakt senkrechte Schnittkanten.
Die Zwischenstücke nach dem Anzeichnen auf der Platte passend auf Gehrung zuschneiden (Winkelhalbierende ermitteln) und aufleimen.
Beim Aufleimen der zweiten Seite sollten Sie eingeschobene Alurohre als Führung verwenden, damit die Löcher genau übereinanderliegen. Die imitierte Bruchkante läßt sich am besten mit einer Universalfräse hersteilen. Dafür die maximale Frästiefe auf 15 mm begrenzen.
Nach dem Grundieren (mit angemischter grüner Farbe) die Kante mit glänzendem Klarlack streichen, auf die Seiten Speziallack sprühen.

Zum Bohren eine Platte unterlegen – Beim Bohren von Holzplatten kann es leicht passieren, daß ein Plattenstück an der Unterseite ausbricht. Besonders gefährdet sind MDF-Platten, es gilt aber auch für alle anderen Holzwerkstoffe. Dies läßt sich ganz einfach vermeiden, indem man grundsätzlich einen Plattenrest unter die Bohrstelle legt. Er dient als Widerlager, damit die Bohrerspitze am Ende der Bohrung nicht ins Freie drückt.

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