Originell und vielseitig – PFIFFIGE PODESTE Teil 1

By | April 18, 2016

podestWenn ein Wohnraum möglichst preiswert und individuell eingerichtet werden soll, ist der Selbermacher gefragt. Und gute Ideen braucht man auch. Wie wär’s mit diesen Podesten? Sie sind variabel und passen in jedes Zimmer.

Selbst in einem kleinen Einzimmerapartment läßt sich eine Menge unterbringen – vorausgesetzt, man nutzt seinen Platz optimal aus. In unserem Vorschlag bieten zwei Holzpodeste unterschiedlicher Höhe die Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten geschickt zu kombinieren. Unter dem höheren Podest läßt sich tagsüber das Bett verstecken – einfach zuklappen und schon wird eine Sitzecke daraus. Auf der niedrigen Ebene ist Platz für einen Schreibtisch. Und unter den Deckplatten: jede Menge Stauraum, sogar für lange Gegenstände wie zum Beispiel Skier!

Viel Podest für wenig Geld: Alle Teile werden aus Spanplatte gebaut

Schon auf den Fotos der Vorseite konnten Sie’s erkennen, und die Skizzen unten machen es noch einmal deutlich: Statt einer großartigen Möbelausstattung bilden zwei selbstgefertigte Podeste die Wohnland-schaft dieses Studentenzimmers. Das Bettpodest in der linken Ecke des Raumes, tagsüber gemütliche Sitzecke mit Polstern und Kissen, ist wandseitig mit fest montierten Sockeln versehen, die auch als Stell- oder Ablagefläche dienen. Zum Schlafen werden die Kissen abgeräumt, die beiden großen Deckplatten hochgeklappt – und damit die Matratze samt Bettzeug freigelegt. Die Liegefläche ist immerhin 140 x 200 cm groß!
Das Wohnpodest schließt sich direkt an das Schlafpodest an und deckt die Fläche zwischen Stirn- und Seitenwand komplett ein. Die Vorderkante des Wohnpodests ragt mit einer Schrägung von 15 Grad in den Raum hinein, was dem Ganzen eine sehr interessante Note gibt. Betrachtet man die Dimension des Bettpodests als feste Größe, so läßt sich die Form und Fläche des Wohnpodests auf die jeweils vorhandene Raumgröße abstimmen. Die rechte Ecke des Wohn-sockels haben wir für einen Arbeitsplatz genutzt, seine Deckplatte fest mit dem Unterbau verbunden. Der Platz unterm Podest kann dank abnehmbarer Deckplatten als Stauraum genutzt werden.

Die Arbeitsfotos 1 bis 4 zeigen, wie die Sockelteile des Bettpodests aufgebaut und mit der Wand verbunden werden. Die Deckplatten des Wohnpodests, 19 mm dicke Spanplatten, haben wir als rechtwinklige Elemente zuschneiden lassen und die Hinterkante (bzw. die Seitenkante der Arbeitsecke) vor Ort auf 15 Grad Schrägung zugepaßt. Fest mit den Wänden verdübelt wird der Unterbau aus 19 mm Spanplattenstreifen. Die aufgedoppelten Stütz- und Trennwandungen werden hinten in den Unterbau eingepaßt und vorne mit der Blende verschraubt. Wo das nicht reicht, helfen stählerne Stuhlwinkel.

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