Sauna im Selbstbau – Teil 2

By | April 14, 2016

Sauna im SelbstbauDer Vorteil beim Selbstbauen Ihre Sauna paßt optimal.

Ein Tauchbecken oder eine kalte Dusche sollte Ihre Sauna auf jeden Fall haben. Deshalb eignen sich alle Räume, in denen für Wasseranschluß und -abfluß gesorgt werden kann, egal, ob im Keller oder unter dem Dach. Die Größe der Saunakabine richtet sich nach dem Platz und nach der Zahl der künftigen Saunabenutzer. Eine Grundfläche von 2 x 2 m reicht für bis zu fünf Personen. Ein kleiner Raum kann ganz und gar als Kabine ausgebaut werden. Bei größeren Räumen setzen Sie die Kabine in eine Ecke, dann müssen zwei Wände frei stehen, oder gegen die Raumrückwand, dann wird nur die Frontwand frei aufgestellt, die dann auch von der Außenseite verkleidet wird.

Sind die Raumwände auch die Kabinenwände, fertigen Sie ein passendes Rahmengestell aus Dachlatten (4×6 cm) an, das an der Mauer befestigt wird. Für die freistehenden Wände muß das Rahmengestell mit Wand und Boden verschraubt werden. In beiden Fällen werden die Felder zwischen den Latten mit 5 cm dicken, alukaschierten Mine-ralwollmatten ausgefüllt.
Bei Raumhöhen bis 2,20 m kann das Rahmengestell für die Decke an der Raumdecke befestigt werden. Bei höheren Räumen sollte die Kabinendecke in einer Höhe von ca. 2 m abgehängt werden, damit der aufzuheizende Luftraum nicht unnötig groß wird.
Die Verbretterung ist aus Fichte oder dem etwas eleganter aussehenden, teureren Hem-lockholz. Bei beiden gilt: Unbehandelt muß es sein.

Die Einzelteile der Rahmen werden stumpf miteinanderverschraubt. Um Reißen zu vermeiden, werden die aufliegenden Hölzer durchbohrt.  Damit die Zwischenstreben sich beim Verschrauben nicht gegenseitig im Weg sind, werden sie um ca. 10 cm versetzt angebracht. Die einzelnen Rahmen werden ausgerichtet, in den Ecken miteinander verschraubt und mit verzinkten Winkeln an der Wand befestigt.  Der Deckenrahmen wird auf die Wandrahmen gelegt. Bei beengten Platzverhältnissen Wand und Dek-kenrahmen gleichzeitig anbringen.  Die Dämmplatten werden entweder mit Hilfe der überstehenden Randstreifen befestigt oder provisorisch von Spanndrähten gehalten.  An den Wänden werden die Matten zwischen die Latten geklemmt. Dann die Alufolie oder eine Kunststoffolie als Sperrschicht anbringen.  Der fertig gekaufte Türrahmen wird in die freistehende Wand gesetzt. Befestigt wird er an seitlich stehenden, durchgehenden Latten. Für den Saunaofen müssen in Höhe der Befestigungsschrauben Extralatten eingezogen werden. Darunter die Öffnung für die Zuluft. Die Profilbretter werden angenagelt. Die gestauchten Köpfe gut versenken, damit es nicht zu Verletzungen oder Verbrennungen kommt! Viertelstäbe oder Dreieckleisten decken die Übergänge in den Ecken und zur Decke sauber ab. Sie werden angenagelt oder festgetackert. Für die Bänke werden Auflager und Stützen an die verbreiterten Wände geschraubt. Die untere Bank wird 45 cm, die obere 90 cm hoch. Zwischenstützen in Abständen von 60 bis 70 cm geben den Bänken Halt. An ihnen werden auch die unteren Rückenlehnen befestigt. Vor die Abluftöffnung kommt ein Schieber, mit dem der Luftaustausch in der Kabine reguliert wird. Die Zuluftöffnung wird nicht verschlossen. Die Bänke werden übereck angeordnet. Auf den Boden kommen Holzroste, die zur Reinigung der Fliesen herausgenommen werden.

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