Tips zum Renovieren Vorarbeiten

By | April 13, 2016

Um nicht randfein streichen zu müssen, klebt man Stellen, die nicht mitlackiert werden sollen, sorgfältig ab. Sparen Sie dabei nicht mit Klebeband! Mit dem breiten Band (z.B. Tesamask) decken Sie einen größeren Streifen ab und müssen nicht mehrere Spuren nebeneinanderkleben.

Ebenfalls sehr praktisch: Abdeckfolie mit Klebebandrand. Man bekommt es aufgerollt. Die dünne Folie ist mehrfach zusammengefaltet und nach dem Abrollen und Ankleben schnell ausgebreitet.

Ganz ohne Kleber können Sie zum Fensterstreichen das Glas vor Farbspritzern schützen. Die Scheiben anfeuchten und Zeitungspapier randscharf andrücken. Es saugt sich fest und kann später problemlos wieder trocken abgezogen werden.

Zum Streichen werden Türen meist ausgehängt. Mit Spezialhebeln, die einfach mit der Fußspitze gedrückt werden, kann man schwere Türen allein aus den Angeln heben. Dieselben Geräte helfen außerdem beim Rücken schwerer Möbelstücke.

Sind die Türen ausgehängt, sollte man gleich die Zapfen der Türbänder reinisen, damit man das Fett oder Öl beim Streichen nicht auf der Zarge verteilt.

Kleine Rollenpaletten (von Wagner) machen auch schwere Möbel mobil. So können Sie im Nu einen Raum zum Renovieren leer räumen. Im Gegensatz zu den berühmten Speckschwarten gleiten die Rollenpaletten auch auf Teppich.

Testen Sie, ob der neue Anstrich oder Tapetenkleister an der Wand genügend Halt findet: Klebeband andrücken und wieder abreißen. Bleiben Partikel daran hängen, muß erst grundiert werden.

Unebenheiten an der Wand sind mit einer Taschenlampe, flach an die Wand gehalten, schnell aufgespürt. Eventuell zum Ausgleichen eine Spachtelmasse (Flächenspachtel) aufziehen.

Vor dem Tapezieren oder Wändestreichen zieht man alle Nägel aus der Wand. Mit einem Brettchen als Unterlage verhindern Sie, daß sich die Zange dabei in die Tapete drückt oder sogar den Putz beschädigt.

Vorm Tapezieren haben Sie die Gelegenheit, neue Elektrokabel in der Wand zu verlegen. Statt per Meißel einen Kabelkanal mühsam in die Wand zu stemmen, können Sie auch Elektrowerkzeuge dafür einsetzen. Von Wolfcraft gibt es Spezialvorsätze für Bohrmaschinen und für Winkelschleifer.

Beim Abschleifen von Kassettentüren sind die Ecken mit einem Schwingschleifer schlecht zu erreichen. Hierfür nehmen Sie besser den neuen Multischleifer von Black & Decker (Abb.), einen Deltaschleifer oder einen Dreiecksschleifer.

Nicht immer ist genügend Platz, um eine Leiter sicher auf ebenem Boden abzustellen. Der Hersteller Zarges bietet deshalb für seine Modelle Holmver-läneeruneen an, damit die Leitern auch z. B. bei Arbeiten über Treppen gerade stehen.

Mögen Sie Ihre Leiter nicht an die frisch renovierte Wand stellen? Saubere Gummihandschuhe (oder Plastiktüten) verhindern Verschmutzungen.

Wenn die Leiter auf neu verlegtem Teppich keine Abdrücke hinterlassen soll, ziehen Sie ihr Schuhe (mit Gummisohle!) an. Bei glatten Untergründen sorgen solche Schuhe für sicheren Stand der Leiter.

Ein praktisches Zubehör für Stehleitem sind die Ablageschalen von Zarges- Sie können in jeder Höhe eingehängt werden und bieten viel Platz für Farbdosen und Werkzeug.

Ebenfalls sehr praktisch und in jeder Stufenhöhe der Leiter ruck, zuck anzubringen: das Einhängepodest von Zarges – wenn Sie mal länger auf der Leiter stehen müssen.

Wenn Sie die Abfolge Ihrer Renovierungsarbeiten planen, können Sie Arbeit und Zeit sparen. Es ist beispielsweise sinnvoll, die Fußleisten zu streichen, bevor tapeziert oder Teppich verlegt wird, denn so richten Farbspritzer keinen Schaden auf den neuen Belägen an.

Brauchen Sie einen Dübel in der Wand nicht mehr, lassen Sie ihn trotzdem drin! Am besten schieben Sie ihn noch ein Stück weiter hinein, damit er nicht vorn übersteht, und verfüllen dann das Loch mit Spachtelmasse.

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